Aktuelles

 
23.1.2012
Alexander Kluge über Liebe

Im Interview in der "SZ" vom Wochenende des 14./15. Januar 2012 denkt Alexander Kluge über die Liebe nach. Einige wenige seiner Antworten auf Eva-Elisabeth Fischer:

Gibt es Geschichten, die Sie sich selbst erzählen?    Die gibt es auch. Aber meist erzähle ich Geschichten für bestimmte Adressaten. Wenn ich Adorno eine …mehr

 

9.1.2012
Schmuckwerkstatt für Trauernde Erinnern und Gestalten 21. und 22. April 2012  

Neues Jahr, neue Angebote: Schmuckwerkstatt für Trauernde - am 21. und 22. April 2012 in Hamburg.

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8.1.2012
Muss man den Tod fürchten?

Die Antwort von Thomas de Maizière, deutscher Verteidigungsminister, auf diese Frage hat mir gefallen. Er sagte es in dem Interview zum Thema "Fragen an das Leben" im neuen "Chrismon"-Heft von Januar 2012:

Es ist ein Unterschied, ob jemand mit 35 Jahren halb zerfetzt wird und furchtbar qualvoll stirbt oder mit 90 Jahren friedlich zu Hause. Wenn alte Menschen …mehr

 

26.12.2011
Im neuen Jahr

Mit diesem Gedicht von Rose Ausländer wünsche ich allen ein Jahr, das trägt, Begegnungen, die nähren, und Zuversicht in das stets Ungewisse sowie: ... Mut!

Im neuen Jahr grüße ich meine nahen und meine fernen Freunde   grüße die geliebten Toten   grüße alle Einsamen   grüße die Künstler die mit Worten …mehr

 

16.12.2011
„Wieso habt ihr Lena überhaupt mitgebracht?"

Im Chrismon Heft 12 erzählen Familien mit schwer kranken Kindern, wie es ihnen gelingt zu leben, mit dem Tod fast immer in Sichtweite. Sie beschreiben ihre Verzweiflung, ihren täglichen Kampf - und ihre Trauer nach dem Tod des Kindes. Die Geschichte von Jutta F.:

Jutta F., 44: Unsere Tochter Lena war, bis sie drei war, ein normal entwickeltes Kind. Sie besuchte den Kindergarten, sie lief, sie sprach mit perfekter …mehr

 

12.12.2011
"Ich habe Gott angeschrien, warum er dieses arme Würstchen so quält"

Im Chrismon Heft 12 erzählen Familien mit schwer kranken Kindern, wie es ihnen gelingt zu leben, mit dem Tod fast immer in Sichtweite. Sie beschreiben ihre tägliche Trauer und Verzweiflung, aber auch Erfahrungen mit ihrer Umwelt, die denen von Trauernden sehr ähneln. Deshalb möchte ich hier eine Geschichte, die vom Vater Torsten P., wiedergeben.

„Wir schauen uns die Fotos kaum noch an, da läuft es mir kalt den Rücken herunter. Als Lara zweieinhalb war, sagte sie immer wieder: „Ich bin so …mehr

 

27.11.2011
Alter schützt vor Torheit nicht

In einem Magazin der "Zeit" werden Sprichwörter unter die Lupe genommen, einige Texte gefielen mir, wie dieser von Jörg Burger, nicht wegen des Sprichworts, sondern der Gedanken, die dem folgten:

Alter schützt vor Torheit nicht -„Unter diesem Satz liegt ein hämisches Grinsen: Mit den Jungen hat man Nachsicht, wenn sie sich lächerlich machen, bei …mehr

 

18.11.2011
"Halt auf freier Strecke"

Andreas Dresen hat einen Film über das Sterben gedreht. In der "Spiegel"-Rezension heißt es unter anderem:

In dem Film "erzählt der 48-jährige Regisseuer von dem Berliner Familienvater Frank (gespielt von Milan Peschel), der mit Anfang 40 sein Todesurteil hören muss. …mehr

 

11.11.2011
Ja, was glauben denn Sie?

Woran glauben die Deutschen? An Gott? An das Schicksal? An Wiedergeburt? Die "Süddeutsche" hat sich mal umgehört.

Glauben Sie an Gott?   In Westdeutschland glauben fast zwei Drittel der Menschen an Gott (64 Prozent), im Osten nur ein Drittel (29 Prozent).   Woran …mehr

 

6.11.2011
Ich war Wiener und ich habe getrunken

Der Künstler Herman Nitsch über das Überleben nach dem Tod seiner ersten Frau

Hermann Nitsch, 73, ist berühmt für seine Kunstaktionen mit Tierkadavern, Exkrementen und Blut. Seit den 50er Jahren ist es sein Ziel, mit Sinneseindrücken und …mehr

 

28.10.2011
Vergessen Sie nicht die Arrangements!

Im Dokumentarfilm "The Look" erzählt die Schauspielerin Charlotte Rampling ihr Leben. Im Interview mit Katja Nicodemus in der "Zeit" wird sie zu diesem Film befragt.  

Auf die Frage, ob sie gegen die Dunkelheit noch einen anderen Schutz weiß als die Schauspielerei, sagt sie:   "Wir versuchen doch alle, die Zeiten zu …mehr

 

24.10.2011
Steve Jobs über den Tod

Oft zitiert, aber immer noch gut - gut gedacht und gut formuliert:

2005 sprach Steve Jobs, schon an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, vor Studenten in Stanford und bezog sich auch auf die Zeit, die ihm noch blieb:   "Der Tod …mehr

 

24.10.2011
"Mit dem Wort Glück hab ich wenig am Hut"

Die Schauspielerin Erika Pluhar im Gespräch mit der "Süddeutschen" über Abschiede und das Weiterleben

Erika Pluhar spielte 40 Jahre lang Theater und machte anschließend Karriere als Chansonsängerin und Romanautorin. Ihr Ex-Ehemann bekam lebenslänglich wegen …mehr

 

28.9.2011
Ich habe einen Traum

Gedicht von Carolin Osmaston, 16, veröffentlicht im Buch ihrer Schule zum Amoklauf von Winnenden

Ich habe einen Traum   Ich habe einen Traum. Jeder Mensch hat Träume. Auch ich. Ich träume manchmal von einem "normalen" Leben. Von einem Leben, in dem …mehr

 

28.9.2011
"Für viele war es eine Befreiung"

Die Trauerarbeit an der Albertville-Realschule fand auch in einem Buchprojekt, initiiert von zwei Religionslehrern, ihren Ausdruck.  Im Interview mit der "Zeit" sprechen Martin Gerke und Heinz Rupp über den Umgang mit der Trauer nach dem Amoklauf des Schülers Tim K. Einige Passagen aus dem Interview lauten:

Die Zeit: Unter dem Motto "Schreiben statt Schweigen" haben Sie die Betroffenen zwei Jahre nach dem Amoklauf zu einer Schreibwerkstatt eingeladen. …mehr