Netzwerk Trauerkultur

Death Café Nr. 21 online am 23. Februar 2021

 
Herzliche Einladung
 
Willkommen im Gestern?
2021 dreht sich die Welt (noch) weiter, und die Corona-Pandemie bestimmt unseren Alltag, für viele in existenzieller Weise, das heißt, sie kämpfen um ihre Existenz oder sind belastet über alle Maßen. Hinzu kommt die Trauer um die Verstorbenen.


Somit stellt auch das neue Jahr die Anforderung an uns, in unwirtlichen Zeiten selbstfreundlich mit sich zu sein. Wozu auch die Erlaubnis zählt, pessimistische Sichtweisen und blöde Gedanken (mit)teilen zu dürfen oder gar die Geduld zu verlieren und sich aufzulehnen.

Hilfreich ist es: etwas zu tun, die Seelen-Energie zu teilen, den häuslichen Raum wenigstens virtuell zu verlassen, um nicht zu implodieren. Sich mithilfe der Selbstemphathie zu bewegen hin zum Ausdruck, Mitgefühl, Austausch. Dabei ebenso die „negativen“ Gedanken zu äußern. Es muss nicht immer alles leicht und optimistisch sein.


Es hilft, zu integrieren: die Pflege der Sinnlichkeit, Lust und Gesundheit, aber auch das Zulassen von Schmerz, Krankheit und Tod. Die Polarität des Lebens auszuhalten, die Zumutungen des Lebens zu akzeptieren. Kein Leben, kein Körper ist nur perfekt, nur schön und optimiert. Das Nur-Vollkommene als Ziel kostet zu viel Kraft, die wir besser dem Leben, dem Eigentlichen, den nächsten Stunden widmen können.


Von diesem Gedanken ist es nur ein kleiner Schritt hin zur Erlaubnis: Ich muss nicht alles mit mir allein ausmachen, ich darf mich an den anderen wenden, ich darf Hilfe erbitten. Ich darf mich vernetzen.

Wozu wir einladen, das ganze kommende Jahr 2021 und besonders im nächsten Death Café:

am Dienstag, dem 23. Februar 2021, von 19 bis 21 Uhr.

Anmeldung: 
Sie schreiben uns bis zum 22. Februar eine Mail an: email hidden; JavaScript is required – und erhalten Link und Passwort zur Zoom-Videokonferenz.

Mit der Einladung erhalten Sie auch ein paar technische Hinweise, falls Sie mit diesen Videogesprächen noch nicht vertraut sind.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung an Interesssierte und Freundinnen weiterleiten. Zu diesem Zweck jetzt noch Wissenswertes über Death Cafés:

    •    Ein Death Café ist eine offene Gesprächsrunde über Sterben, Tod und Trauer.
    •    Es bietet keine Trauerbegleitung und ist keine Selbsthilfegruppe.

    •    Die Gesprächsrunden sind immer offen auch für andere Themen als das vorgeschlagene.
    •    Death Cafés sind immer kostenlos.

Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter.

Herzliche Grüße

Ute Arndt und Ina Hattebier