Netzwerk Trauerkultur - Aktuelles siehe weiter unten

Texttauschbörse im MARKK – Museum am Rothenbaum – am 3. November 2019

 
Herzliche Einladung zum Mexikanischen Totenfest im MARKK
 
Nun schon zum 25. Mal lädt das MARKK, Museum am Rothenbaum, ein zum Mexikanischen Totenfest, dem Día de los Muertos, dieses Jahr unter dem Motto:
Durch meine Werke werde ich in Erinnerung bleiben.
Das Netzwerk Trauerkultur nimmt am Sonntag, dem 3. November, teil und eröffnet seine Texttauschbörse zum Thema:

Zum Sterben schön und todesmutig –
wie der Tod in der Sprache zu Hause ist

Nicht nur an den Gedenktagen für unsere Verstorbenen wird vom Tod gesprochen. Er ist auch sonst in unserer Sprache allgegenwärtig, doch bedrohlich finden wir es nicht: Wir erschrecken uns zu Tode, können jemanden auf den Tod nicht leiden oder sind todesmutig …. und setzen doch unser Leben fröhlich fort.

Literat*innen und Philosoph*innen hingegen sind nachdenklicher. Sie haben in Gedichten und Texten über das Sterben und das Vergängliche nachgedacht und uns Zeilen geschenkt, die trösten und uns helfen, über den Tod zu sprechen und nachzudenken. Sind wir also mutiger und gar nicht so gedankenlos, wie wir normalhin glauben?

Das fragen wir Sie und möchten mit Ihnen Gedanken und Texte tauschen:
Bringen Sie all Ihre Sprichwörter, Gedichte und Mutmacher mit – auch die unguten Sprüche –, und wir werden sie für alle sichtbar präsentieren.
Im Austausch nehmen Sie sich aus unserem Schatz einen Text mit nach Hause, der Sie berührt (Bekanntes und Unbekanntes von Dichter*innen, Philosoph*innen und Künstler*innen). Und zwischendurch lassen Sie uns ins Gespräch kommen: über den Tod, der uns erst später die Feder aus der Hand nehmen wird.

Sie finden uns von 11 bis 17 Uhr im „Zwischenraum“, in einem großen Saal im ersten Stock – und auch das Programmheft und die Mitarbeiter*Innen des Museums können weiterhelfen.
Nun bleibt uns nur noch zu wünschen:

Wagen Sie todesmutig einen Besuch unserer Texttauschbörse und vergessen Sie nicht, Ihre unvergesslichen Zeilen einzustecken.

Das Netzwerk Trauerkultur, zurzeit Ina Hattebier und Ute Arndt, lädt regelmäßig zu Death Cafés und anderen Veranstaltungen zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ein.
Wir tragen damit dazu bei, diesen Themen einen selbstverständlicheren Platz in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Informationen zu unseren bisherigen Veranstaltungen finden Sie wie immer unter:
www.netzwerk-trauerkultur.de